Schwerpunkte

Neben den üblichen röntgenologischen und strahlentherapeutischen Möglichkeiten zur Diagnostik haben wir uns zusätzlich spezialisiert:

Unser Schwerpunkt liegt auf Diagnostik und begleitender Behandlung von Krebserkrankungen. Über besonders große Erfahrung verfügen wir bei der Diagnosestellung von Krebserkrankungen der Brust, der Vorsteherdrüse (Prostata), dem Darm, der Lunge und der Schilddrüse.

Untersuchungen zur Diagnosestellung

Computertomographie (CT)
Am St. Vincenz-Krankenhaus steht ein hochmoderner Computertomograph zur Verfügung. Computertomographen erzeugen Schnittbilder. Diese entstehen durch eine computerbasierte Auswertung einer Vielzahl von Röntgenaufnahmen, die aus verschiedenen Blickrichtungen aufgenommen werden. Dadurch kann der Arzt das dargestellte Organ so betrachten, als sei es in dünne Scheiben geschnitten.

Unser besonders leistungsstarkes Gerät ist sehr gut geeignet zur röntgenologischen Diagnostik von Erkrankungen des Gehirns, der Lungen und des Bauchraumes. Die Diagnose von verschiedenen Krebserkrankungen wird durch die hochwertigen Aufnahmen sehr erleichtert. Außerdem kommt das Gerät auch bei Untersuchungen des Herzens und bei Endoskopien zum Einsatz.

Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie)

In der Kernspintomographie werden Bilder durch Magnetfelder und Radiowellen erzeugt. Mit unseren Kernspintomographen können wir den gesamten Körper darstellen. Besonders geeignet sind unsere Geräte für Aufnahmen der Blutgefäße, des Bauchraumes, der Vorsteherdrüse (Prostata), der Gelenke, der Wirbelsäule und des Gehirns (zentrales Nervensystem).

Durchleuchtung
Mit einer Durchleuchtungseinheit können Vorgänge im menschlichen Körper mittels Röntgenstrahlung betrachtet werden. Diese Methode ermöglicht

  • die Öffnung von Gefäßverschlüssen mit entsprechenden Ballonkathetern und Metallgittern (Stents),
  • die Diagnosestellung bei Speicheldrüsen-, Magen- und Darmerkrankungen sowie bei Venenleiden.

Bestimmung der Knochendichte
Zur Bestimmung der Knochendichte hat das St. Vincenz-Krankenhaus ein hochmodernes Messgerät angeschafft.

Nuklearmedizinische Untersuchungen

Zur Diagnosestellung bei Schilddrüsen-, Herz-, Lungen- und Knochenerkrankungen dienen nuklearmedizinische Untersuchungen. Besonders positive Erfahrung haben wir mit dieser Methode bei der Diagnostik von Krebserkrankungen der Brust, der Vorsteherdrüse (Prostata) und der Schilddrüse.

Diagnostik von Brusterkrankungen

Wir führen in enger Kooperation mit dem Institut für Mammadiagnostik der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und der Radiologischen Praxis Dr. Georg Stetter folgende Untersuchungen durch:

  • spezielle Röntgenuntersuchungen (Mammographie-Screening) zur Früherkennung von Brustkrebs
  • röntgen- und ultraschallgesteuerte Entnahmen von Brustgewebe
  • radioaktive Markierung von Lymphknoten der Achselhöhle (Sentinel-Node-Biopsie) zur Brustdiagnostik


Behandlungsangebote

Strahlentherapie zur Schmerzlinderung

  • Bei uns können mit hochenergetischen Röntgenstrahlen in sehr geringer Dosierung entzündliche und schmerzhafte degenerative Erkrankungen, insbesondere Gelenkerkrankungen, behandelt werden.
  • Hauttumore und andere Hauterkrankungen werden mit einem speziellen Dermopan-Gerät bestrahlt.

Schmerztherapie

  • mit Samarium und Strontium (radioaktive Substanzen, die injiziert werden können) bei bösartigen Tumoren.

Periradikuläre Therapie
Die periradikuläre Therapie (PRT) ist eine Methode, bei der mit Hilfe von bildgebenden Verfahren (Bildwandler, CT, MRT) ein Medikament unter Sicht genau nahe an eine Nervenwurzel injiziert werden kann. Ziel einer PRT ist, eine druckbelastete und gereizte Nervenwurzel kurzzeitig zu entlasten und eine Abschwellung zu erreichen.

Radiosynoviorthese (RSO-Therapie)
Bei Rheuma und Arthrose von Armen und Beinen kann diese Strahlentherapie zu einer deutlichen Besserung der Gelenkschmerzen führen.

Radioimmuntherapie mit Zevalin®
Die Therapie mit Zevalin® ist eine neue Form der Krebstherapie. Sie ist geeignet für die Behandlung von bestimmten Formen von Lymphdrüsenkrebs. In Zevalin® sind neben einem radioaktiven Bestandteil noch weitere Wirkstoffe enthalten.