
Klinik für Urologie
Wir über uns
Wir über uns

HERZLICH WILLKOMMEN IN DER UROLOGISCHEN KLINIK!
Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für uns interessieren und sich hier informieren wollen.
Sie als Patient stehen für unser gesamtes Team im Mittelpunkt. Und uns liegt viel daran, dass Sie sich bei uns gut aufgehoben fühlen.
Bereits 2008/ 2009 belegten wir im Klinikführer Rhein/ Ruhr in der Patientenbewertung den ersten Platz bei der Zufriedenheit mit den Ärzten, den Pflegekräften und dem Behandlungserfolg.Seitdem erhalten wir in jährlichen Befragungen von Patienten des Prostatakarzinomzentrums ausgezeichnete Bewertungen.

In der Klinik für Urologie am St. Vincenz-Krankenhaus bieten wir das gesamte Spektrum des Fachgebietes an.
Zwei Behandlungsschwerpunkte zeichnet die Klinik für Urologie besonders aus:
- Minimal-invasive Verfahren
Zahlreiche Eingriffe können heute endoskopisch, mit nur kleinen Hautschnitten, durchgeführt werden, dazu zählen Laparoskopie und Kontinenz-Chirurgie. Auch die Behandlung von Steinerkrankungen mit Lasertechniken und die berührungsfreie Zertrümmerung von Harnsteinen (ESWL) erfolgen äußerst schonend für den Patienten.
- Die Behandlung von Prostatakrebs
Das Prostatakarzinomzentrum Ostvest unter der Leitung von Prof. Dr. med. Dirk Heimbach versorgt seine Patienten auf höchstem Niveau und nach modernstem Standard. Deshalb wurde das Prostatakarzinomzentrum durch die Deutsche Krebsgesellschaft anerkannt (zertifiziert) und die Qualität der Versorgung wird regelmäßig überprüft. Neben konventionellen Operationsverfahren und der Chemotherapie stehen auch hier minimalinvasive Methoden im Vordergrund.

- Neu! Roboterunterstützte Therapie der gutartigen Vergrößerung der Prostata (Aquabeam®) Hier erfahren Sie mehr.
Den Patienten in der urologischen Ambulanz stehen neue und großzügige Räumlichkeiten zur Verfügung. Auf der erst kürzlich renovierten urologischen Station sollen sich die Patienten rasch erholen können. Bei Operationen im Kindesalter ist eine stationäre Unterbringung des Kindes gemeinsam mit einem Elternteil möglich.
Wir sind sicher, Sie mit unserer Leistung überzeugen zu können und freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Urologie
Titel : Die Vielfalt wartet
Krankheiten
Krankheiten

Das Fachgebiet der Urologie befasst sich mit Erkrankungen und Verletzungen von Nieren, Harnleiter, Blase, Prostata, Harnröhre und der männlichen Genitale. Es gibt Überschneidungen zur Nierenheilkunde (Nephrologie), Frauenheilkunde (Gynäkologie), Nervenheilkunde (Neurologie), Onkologie, Chirurgie und Kinderheilkunde.
Allgemeine Informationen zu Krankheiten, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten erhalten Sie hier.
Schwerpunkte

Die Therapie des Prostatakarzinoms ist ein besonderer Behandlungsschwerpunkt. Unsere Klinik ist durch die Deutsche Krebsgesellschaft als Prostatakarzinomzentrum zertifiziert. Die Leitung des Zentrums liegt bei Prof. Dr. med. Dirk Heimbach.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Ein weiterer Schwerpunkt unserer Klinik liegt auf den sogenannten minimalinvasiven Verfahren. Das sind Methoden, bei denen die Haut nicht (nichtinvasiv) oder nur in geringerem Umfang als üblich (minimalinvasiv – Schlüssellochchirurgie) verletzt wird. Sonden, Katheter oder Geräte werden nicht - oder lediglich durch kleine Schnitte - in den Körper eingebracht. Diese Vorgehensweise ist schonender und der Heilungsvorgang wird begünstigt. Wenn immer es möglich ist, nutzen wir diese Methoden zur operativen Behandlung.
Zu diesen Verfahren gehören:
- NEU: Roboterassistierte Chirurgie mit dem daVinci-System
>> Hier erfahren Sie mehr! - Bauchspiegelungen (Laparoskopie)
- Andere endoskopische Eingriffe
- Wasserstrahltherapie der Prostata (Aquabeam®)
- Lasertherapie
- Berührungsfreie Zerkleinerung von Steinen durch gebündelte Schallwellen (Stoßwellen), die sogenannte Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL)
- Bestrahlung von Tumoren innerhalb des Körpers direkt am Tumorort, die sogenannte Brachytherapie
- Bestrahlung des Tumors mit dem Licht einer bestimmten geeigneten Wellenlänge (Photodynamische Therapie)
Innere Bestrahlung durch LDR-Brachytherapie
Bei manchen Patienten kann das Prostatakarzinom auch durch eine Bestrahlung direkt in der Prostata behandelt werden. Dazu werden reiskorn-kleine, radioaktiv strahlende Jod-Stifte (J125), sogenannte Seeds, genutzt. Unter Narkose werden die Seeds über Hohlnadeln in die Prostata eingeführt. Sie geben dort, direkt am Tumor, für den Zeitraum von ca. einem Jahr radioaktive Strahlung ab. Mit der zuvor genau berechneten Dosis wird der Krebs gezielt behandelt. Die Strahlenbelastung benachbarter Organe ist gering. Personen in der direkten Umgebung des Patienten werden durch die Therapie ebenfalls nicht gefährdet.
Behandlungen, die an der Klinik für Urologie durchgeführt werden:
Medikamentöse (konservative) Behandlung von Infektionen des gesamten männlichen und weiblichen Harntraktes
Niere, Nebenniere und Harnleiter
- Endoskopische Entfernung von Steinen
- Steinzertrümmerung durch Laser Holmium)
- Zerkleinerung der Steine durch gebündelte Schallwellen (Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie, ESWL)
- Operative Entfernung
- von Tumoren der Nieren (wenn möglich minimalinvasiv und organerhaltend)
- des Nierenbeckens
- des Harnleitersgefäß
- chirurgische Eingriffe bei Tumorbefall der Nierenvene und der unteren Hohlvene
- Operative Entfernung von Tumoren der Nebenniere (wenn möglich minimalinvasiv)
- Operative Korrektur von angeborenen Nierenbeckenabgangsengen (wenn möglich minimalinvasiv)
Harnblase
- Diagnostik (inklusive Video-Urodynamik) und Therapie neurogener Blasenfunktionsstörungen (inklusive Botoxbehandlung)
- Entfernung von Blasentumoren (wenn möglich durch photodynamische Diagnostik und Therapie (PDT), Schlingenelektrode oder Lasertherapie)
- Radikale Blasentumorchirurgie mit Bildung von Ersatzblasen, Pouch oder Conduit bei Männern und Frauen
- Therapie mit mehreren Medikamenten zur Krebsbekämpfung (Polychemotherapie) bei Behandlung von Tumoren im fortgeschrittenen Stadium
Blasenschwäche (Inkontinenz)
- Diagnostik und Therapie der männlichen Inkontinenz einschließlich minimalinvasiver Behandlungsmethoden (adjustierbare Schlingeneinlage, künstliche Schließmuskeln)
- Diagnostik und operative Therapie der weiblichen Inkontinenz im Rahmen des interdisziplinären Kontinenzzentrums
- Blasendruckmessung (Video-Urodynamik)
- Operative Inkontinenz-Behandlung (Faszienzügelplastik, Burch-Operationen, Sakropexie, TVT(Tension-free Vaginal Tape), TOT (transobturatorisches Band) oder periurethale Injektion von „bulking agents“)
- EMDA (Electromotive Drug Administration) – schmerzfreie medikamentöse Behandlung mittels eines elektrischen Feldes
- Botox-Behandlungen
Prostata
In Zusammenarbeit mit weiteren Fachärzten führen wir Diagnostik und Therapie von Patienten mit Prostatakrebs im Prostatakarzinomzentrum Ostvest durch. Zu dem Team gehören Ärzte verschiedener Fachrichtungen (z.B. Strahlentherapeuten, Radiologen, Nuklearmediziner, Pathologen, niedergelassene Urologen und Onkologen) und Mitarbeiter anderer Berufsgruppen. Das Prostatakarzinomzentrum Ostvest ist von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert.
Im Rahmen der Diagnostik wird eine MRT-Ultraschall-Fusion mit Stanzbiopsie der Prostata durchgeführt. Auf diese Weise lassen sich Gewebeveränderungen erkennen, von denen dann gezielt eine Stanzbiopsie zur weiteren Untersuchung entnommen werden kann. Zur Behandlung von Prostataerkrankungen werden bei uns folgende Operationen durchgeführt:
- Komplette (= Radikale) Entfernung der Prostata (offen und laparaskopisch)
- Abschälung der Prostata durch die Harnröhre (TUR-P)
- Wasserstrahltherapie der Prostata (Aquabeam®)
- Lasertherapie (Thulium Laser Enukliation der Prostata)
- Innere Bestrahlung durch LDR-Brachytherapie
- Medikamentöse Krebstherapie (Chemotherapie) und SchmerztherapieWeitere Informationen erhalten Sie hier.
VIDEO MRT-Ultraschall-Fusion mit Stanzbiopsie der Postata
Männliches Genitale
Operationen (ambulant oder stationär) von gutartigen Veränderungen wieHydrozelen (Wasserbruch, Ansammlung seröser Flüssigkeit in den Hoden)
- Spermatozelen (Ansammlung von Samenflüssigkeit in den Nebenhoden)
- Varikozelen (Krampfadern im Bereich der Samenstranggefäße)
- Hodentorsionen (Hodenverdrehungen)
- Durch Narbenbildung entstandene oder angeborene Verkrümmung des Penis
- Penisdeviation, Induratio penis plastica
Sterilisation – Durchtrennung der Samenleiter bei Sterilisationswunsch (Vasektomie) in ambulanter OP
Therapie von
- Feigwarzen (Condylomen) mittels Lasertherapie
- Nebenhoden-Entzündungen
- Hodentumoren, inklusive Entfernung der Lymphknoten im hinteren Bauchraum (retroperitoneale Lymphadenektomie) und moderner medikamentöser Chemotherapie mit kombinierten Mitteln zur Krebsbehandlung
- Verengungen der Harnröhre (Harnröhrenstriktur)
Organerhaltende und radikale Operationen bei bösartigen Tumoren des Penis
Weitere ambulante Operationen
- Fremdkörper-Entfernung aus der männlichen Harnröhre unter Sicht
- Endoskopische Untersuchung der Harnröhre mit operativem Eingriff (z. B. Papillomkoagulation)
- Innere Harnröhrenschlitzung
- Plastische Versorgung einer Verengung der Harnröhrenmündung (Meatusstenose)
- Plastische Operationen der Vorhaut und/ oder des Vorhautbändchens (Frenulum)
- Entfernung eines Hodens, ggf. einschließlich des Nebenhodens
- Entfernung eines Nebenhodens
- Operative Freilegung eines Hodens (z.B. bei Hodenverdrehung) auch mit Gewebeentnahme
- Blasenspiegelung (Zystoskopie)
- Harnröhrenspiegelung (Urethroskopie) und/ oder Probeentnahme, ggf. einschließlich Schlitzung der Harnleitermündung (Harnleiterostium)
- Anlage einer Harnblasenfistel durch die Bauchdecke
- Anlage einer Nierenfistel durch die Bauchdecke
Ob eine Operation ambulant oder stationär durchgeführt wird, ist im Einzelfall zu klären. Bei Operationen im Kindesalter ist eine gemeinsame Unterbringung mit einem Elternteil möglich.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Urologie
Titel : Die Vielfalt wartet
Ausstattung
Ausstattung

Die Versorgung und Behandlung der Patienten erfolgt in den 2008 neu bezogenen Räumen der Urologischen Ambulanz sowie auf der renovierten Station 5.
In der Urologischen Ambulanz befinden sich drei modern ausgerüstete Eingriffsräume. Dort werden alle offenen kleineren Operationen sowie endoskopische und röntgengesteuerte Eingriffe durchgeführt, die mit einem stationären Aufenthalt verbunden sind. Große Operationen werden im Zentral-OP durchgeführt.
Wo die Überwachung des Patienten nach der Operation erfolgt, hängt von der Belastung des Patienten durch den operativen Eingriff ab. Entweder wird der Patient nach der Operation auf der Station, im Aufwachraum des Operationssaals oder auf der interdisziplinären Intensivstation versorgt.
Ambulante Operationen, einschließlich Überwachung nach der Operation, werden in der Ambulanzklinik durchgeführt.
Die Ausstattung unserer Klinik ist auf dem neuesten Stand. So stehen beispielsweise ein Ultraschallgerät mit Real-time-Elastographie und MRT-Fusionbiopsie zur Diagnostik des Prostatakarzinoms und eine Apparatur zur Farb-Videourodynamik (Blasendruckmessung) zur Verfügung, ebenso wie flexible Endoskope der neuesten Generation zur Behandlung von Harnleiter- und Nierenerkrankungen sowie laparoskopische Geräte mit „Chip on the Tip“ - und 3D - Technik.
Zur Behandlung der gutartig veränderten Prostata (BPH) sowie für andere Erkrankungen steht ein Thulium-Laser sowie ein Aquabeam®-Gerät zu Verfügung, zur Zertrümmerung von Harnsteinen ein Holmium-Laser.
Stationen
Pflegestationen

Die Urologische Station befindet sich auf der 5. Etage in unmittelbarer Nähe zur Urologischen Ambulanz. Sie umfasst 27 Betten und wurde kürzlich renoviert. Die interdisziplinäre Wahlleistungsstation befindet sich auf der 4. Etage.
Bei Bedarf können Patienten auf der Interdisziplinären Intensivstation versorgt werden.
Weitere Informationen zur Interdisziplinären Intensivstation erhalten Sie hier.
Kontakt
Anke Lapkowski
Stationsleitung
Telefon: 02363 108-2510
Team
CHEFARZT

Prof. Dr. med. Dirk Heimbach
Chefarzt
Facharzt für Urologie mit Zusatzbezeichnung medikamentöse Tumortherapie, Labordiagnostik – fachgebunden, Röntgendiagnostik – fachgebunden, Andrologie und spezielle urologische Chirurgie
d.heimbach(a)vincenz-datteln.de
- Ermächtigung zur Facharztausbildung (60 Monate)
Die Ausbildung zum Facharzt für Urologie erfolgt auf der Grundlage des Logbuchs Urologische Weiterbildung der DGU (Deutsche Gesellschaft für Urologie) und der GeSRU (German Society of Residents in Urology).
Weiterbildungsermächtigung
- medikamentöse Tumortherapie (12 Monate)
- fachgebundene Röntgendiagnostik (12 Monate)
- Andrologie (6 Monate).
OBERÄRZTE

Dr. med. Markus Gillich
Oberarzt
Facharzt für Urologie mit Zusatzbezeichnung medikamentöse Tumortherapie und Andrologie, fachgebundene Röntgendiagnostik sowie Fachkunde im Strahlenschutz: Organspezifische Anwendungen mit umschlossenen Strahlern: Prostata
- Ärztliche Beratungsstelle der
Deutschen Kontinenzgesellschaft

Wolfgang Kunze
Oberarzt
Facharzt für Urologie
w.kunze(a)vincenz-datteln.de

Firas Oliver Khayat-Noucco
Leitender Oberarzt
Facharzt für Urologie
Zusatzbezeichnung: Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung

Dr. med. Armin-Bodo Freitag
Funktionsoberarzt
Facharzt für Urologie mit Zusatzbezeichnung medikamentöse Tumortherapie

Dr. med. Andreas Ganz
Funktionsoberarzt
Facharzt für Urologie mit Zusatzbezeichnung medikamentöse Tumortherapie

Homan Sanders
Funktionsoberarzt
Facharzt für Urologie mit Zusatzbezeichnung medikamentöse Tumortherapie, Palliativmedizin und Psychosomatische Grundversorgung
ASSISTENZÄRZTE
Michael Arianto
Assistenzarzt
Husam Elubous
Mohamad Shariq Kamal
Assistenzarzt
Dr. med. Janet Witfeld
Assistenzärztin
Murad Sahawneh
Vito Nicola Pacillo-Ariello
Assistenzarzt

v.L.n.R. Mohamad Shariq Kamal, Homan Sanders, Dr. med. Armin-Bodo Freitag, Michael Arianto, Dr. med. Markus Gillich, Prof. Dr. med. Dirk Heimbach, Wolfgang Kunze, Dr. med. Andreas Ganz, Dr. med. Janet Witfeld, Firas Oliver Khayat-Nuocco, Vito Nicola Pacillo-Ariello

Kontakt
Chefarzt
Prof. Dr. med. Dirk Heimbach
Sekretariat
Petra Selle
Telefon: 02363 108-2121
Telefax: 02363 108-2122
p.selle(a)vincenz-datteln.de
Beratungsangebote / Sprechstunden
Notfälle werden jederzeit behandelt.
Telefon: 02363 108-0
Privatsprechstunde
Telefonische Vereinbarung unter
02363 108-2123
Sprechstunde Prostatakarzinomzentrum Ostvest
Telefonische Vereinbarung unter
02363 108-2121
Sprechstunde Kontinenzzentrum
Mit Überweisung, Termine unter
02363 108-2123
Oberarztsprechstunde
Telefonische Vereinbarung unter
02363 108-2123
Vorbereitung ambulanter Eingriffe
Telefonische Vereinbarung unter
02363 108-2123
Zielaufträge durch niedergelassene Urologen
Telefonische Vereinbarung unter
02363 108-2123
Prä- und poststationäre Behandlung
Telefonische Vereinbarung unter
02363 108-2123




